bücher, die
überraschen
DIE KULTURREIHE AMSTÄG! GEHT NEUE WEGE
Im Restaurant Grund in Amsteg stehen die Konzerte ganz im Zeichen von populärer Musik. So ist dort am 22. April 2026 das Urner Trio «Einzig und
dr Andr» zu hören. Schwerpunkte der Kirchenkonzerte sind Naturklänge,
z. B. mit dem «Lochus Alphorn Quartett», das zum ersten Mal im Kanton Uri auftritt. Neu finden die Lesungen in der Kantonsbibliothek Uri statt, die der bildfluss-Verlag in Kooperation mit der Kantonsbibliothek Uri durchführt.
Mehr Infos: Konzerte Amstäg! und Lesungen»
Organisation und Programmierung Amstäg!: bildfluss-Verlag,
Christof Hirtler, Altdorf
Neu erschienen
Reportagen aus der
Innerschweiz –
Im Verborgenen
Ein Essay, ein Interview und neun Reportagen aus allen Innerschweizer Kantonen lassen eintauchen in eine ungewohnte, aktuelle und facettenreiche Region, wie sie die meisten nicht kennen.
Autorinnen und Autoren: Valentin Groebner, Pirmin Bossart, Natalia Widla, Michael Blatter, Thomas Bolli, Jana Avanzini, Christof Hirtler,
Erich Aschwanden, Claudia Naujoks, Noëlle Gogniat und Corinne Rufli
Mehr
https://www.bildfluss.ch/shop/p/reportagen-aus-der-innerschweiz-im-verborgenen
Phänomelnales Naturjodel-konzert des Jodlerklubs Männertreu-Nesslau und des Jodelquartetts Ab & Zue
Am samstag, 29. November 2025 traten die beiden chöre in der bis auf den letzen Platz
besetzten Pfarrkirche Amsteg auf. Organisiert vom bildfluss verlag.
IN DER SPUR DES ANFANGS
«Wohin gehen die Augenblicke? Niemand weiss es. Was gewesen ist, vor langer Zeit oder gerade vorhin, ist vergangen für immer – Wenn es aber etwas gibt, an das sich die Spuren einiger unserer verlorenen Augenblicke heften können, dann sind es Worte.»
Norbert Hummelt, Berlin
BEFLÜGELNDE POESIE UND PROSA
Lisa Elsässers Lyrik- und Kurzprosa-Sammlung «VÖGEL BESCHRIFTEN DIE LUFT» besticht durch große sprachliche Könnerschaft
«Mit ihrer genauen, präzise verknappten Sprache und verblüffend vielfältigen Metaphern gelingt es der Autorin auf unspektakuläre, aber eindringliche Weise diesen erinnerten Raum der Natur, der schlichten Kindheit im Arbeitermilieu, des nicht immer ganz einfachen Schreibens als Autorin, der Schreibstätten in Leipzig oder Berlin, der Beziehungen und dem Kommunizieren mit Lebenden und Toten kaleidoskopisch für sich im Dialog mit den Lesenden auszuloten. Wir sehen das Vergangene anschaulich vor uns: das einfache steinerne Kinderspielzeug, den Vater schlaflos in seinen Rechenkünsten der Armut, die Mutter im aufgewühlten Sehen der Schneewogen vor dem Küchenfenster, die wie Gras über alles, auch Inneres wachsen. Es bleibt einzig zu bedauern, dass Lisa Elsässer im heutigen akademisch weitgehend verkopften oder mit Spoken Word verplapperten lyrischen Veranstaltungsbetrieb eine derartige Ausnahmeerscheinung geworden ist.»
Literaturkritik.de Severin Perrig